Lokale KI, einfach erklärt
Bei lokaler KI läuft das Sprachmodell auf einem Server in Ihrem Betrieb. Fragen, Dokumente und Antworten verlassen Ihr Netzwerk nicht.

So bleibt eine Frage im Haus
Alles, was für die Antwort nötig ist, passiert auf dem Server in Ihrem Betrieb.
Frage
Ein Mitarbeiter stellt im Browser eine Frage, etwa zu einer Arbeitsanweisung.
Suche
Der Server sucht in den Dokumenten, die dieser Mitarbeiter sehen darf, nach passenden Stellen.
Antwort
Das Sprachmodell formuliert aus diesen Stellen eine Antwort und nennt die Quelle.
Was auf dem Server läuft
Ein offenes Sprachmodell, das wir auf Ihrem Server installieren, dazu eine Bedienoberfläche im Browser und eine Dokumentensuche. Fachleute nennen dieses Prinzip Retrieval Augmented Generation: Erst werden passende Textstellen gesucht, dann formuliert das Modell daraus die Antwort.
Wer welche Dokumente durchsuchen darf, regeln Benutzerkonten und Gruppen. Die Hardware gehört Ihnen und steht in Ihrem Serverraum oder Büro.
Für Ihre IT
- Bedienoberfläche: Open WebUI im Browser
- Modelle: offene Sprachmodelle über Ollama oder vLLM
- Betrieb: Docker Compose auf Ihrem Server
- Zugriff: Benutzerkonten und Gruppen mit Rechtekonzept
- Netzwerk: Nutzung im internen Netz, Fernwartung nach Absprache
Cloud-Dienst oder lokale KI?
Ein ehrlicher Vergleich. Beides hat seine Berechtigung.
| Cloud-KI-Dienst | Lokale KI von Belschwerk | |
|---|---|---|
| Wo die Daten verarbeitet werden | Beim Anbieter, oft in den USA | Auf dem Server in Ihrem Betrieb |
| Qualität der Antworten | Die stärksten Modelle | Etwas darunter, für viele Aufgaben ausreichend. Das zeigt der Pilot. |
| Kosten | Laufende Gebühr pro Nutzer | Einmal Hardware und Einrichtung, dann Wartung ab 150 € im Monat |
| Internet | Immer nötig | Für die Nutzung nicht nötig |
| Updates | Der Anbieter ändert Modelle, wann er will | Sie entscheiden, wann aktualisiert wird |
| Ansprechpartner | Support des Anbieters | Persönlich, aus der Region |
Wann sich lokale KI lohnt
- Sie arbeiten mit vertraulichen Kundendaten, Zeichnungen oder Rezepturen.
- Ihre Mitarbeiter nutzen schon heute private KI-Zugänge für die Arbeit.
- Sie haben viele interne Dokumente, die kaum jemand findet.
- Sie wollen planbare Kosten statt Gebühren pro Nutzer.
Wann eher nicht
Wenn Sie nur gelegentlich Texte formulieren lassen und keine vertraulichen Daten im Spiel sind, reicht oft ein Cloud-Dienst. Das sagen wir Ihnen dann auch so.
Häufige Fragen
Brauchen wir für lokale KI Internet?
Für die tägliche Nutzung nicht. Die KI arbeitet in Ihrem Netzwerk. Für Updates und Wartung vereinbaren wir mit Ihnen, wie und wann wir zugreifen.
Welche Hardware braucht man?
Einen Server mit leistungsfähiger Grafikkarte. Wie groß, hängt von Nutzerzahl und Anwendung ab. Wir wählen ihn aus, liefern ihn und rechnen ihn separat ab.
Lernt die KI aus unseren Daten?
Nein. Wir trainieren keine Modelle mit Ihren Daten. Der Wissensassistent liest Ihre Dokumente nur, um Fragen dazu zu beantworten.
Passt auch dazu
Fangen wir mit einem Workshop an.
Ein halber Tag vor Ort zeigt Ihrem Team, was KI im Betrieb leisten kann und was nicht. Danach entscheiden Sie, wie es weitergeht.


